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Mittwoch 16. Mai 2012 von JJay

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Sklerodermie: Neue Konzepte für die Lunge gesucht

Sonntag 13. Mai 2012 von JJay

Was ist Sklerodermie? http://de.wikipedia.org/wiki/Sklerodermie

Kongress1, 15.04.2012 22:44

Sklerodermie: Neue Konzepte für die Lunge gesucht

Eine Lungenbeteiligung ist bei Sklerodermie fast die Regel. Therapien sind Mangelware. Antikörper könnten in Zukunft das problematische Cyclophosphamid ablösen.

Von Philipp Grätzel von Grätz

WIESBADEN. Professor Martin Fleck von der Asklepios-Klinik in Bad Abbach präsentierte Daten aus dem Deutschen Netzwerk für Systemische Sklerose (DNSS). Sie zeigen, wie häufig Lungenerkrankungen bei Patienten mit Sklerodermie auftreten.

So finde sich bei mehr als der Hälfte der Patienten mit der diffusen Verlaufsform der Erkrankung eine interstitielle Lungenfibrose. Und knapp jeder vierte hat eine pulmonale Hypertonie. “Auch bei der limitierten Verlaufsform ist eine Lungenbeteiligung beschrieben. Das ist aber selten”, so der Experte.

Pathophysiologisch beruhe die interstitielle Lungenerkrankung bei der Sklerodermie auf einer direkten Schädigung von Gefäß- und Alveolarendothelien durch Entzündungsmediatoren sowie auf der Aktivierung von Fibroblasten im Rahmen der Entzündungskaskade. Entsprechend werden immunsuppressive und zytotoxische Substanzen eingesetzt.

Effekt von Cyclophosphamid ist begrenzt – Alternativen dringend gesucht

“Der Standard ist derzeit Cyclophosphamid (CP). Wir setzen das auch ein, aber der Effekt ist begrenzt”, so Fleck. Die Empfehlung beruht im Wesentlichen auf einer Studie aus dem Jahr 2006, in der die Substanz bei 148 Patienten oral appliziert und mit Placebo verglichen wurde.

Nach einem Jahr hatte sich die forcierte Vitalkapazität bei etwa der Hälfte der Patienten verbessert. In der Placebogruppe war das nur bei jedem vierten Patienten der Fall.

Weil dieser Effekt nicht beeindruckend und CP zudem relativ toxisch ist, werden Alternativen händeringend gesucht. Für interessant hält Fleck vor allem den B-Zell-Antikörper Rituximab.

Vor wenigen Monaten wurde eine Fallserie mit 13 Patienten mit systemischer Sklerose publiziert, von denen acht eine Lungenbeteiligung hatten. Über 24 Monate verbesserte sich die Lungenfunktion unter Rituximab-Therapie um im Mittel 10 bis 20 Prozent, und auch die Hautsymptome gingen zurück. “Als Konsequenz aus diesen Daten ist jetzt eine randomisierte, placebokontrollierte Studie geplant”, so Fleck.
Wird Tocilizumab eine Option?

Eine andere potenziell interessante Therapieoption aus dem Feld der Biologicals ist der Interleukin 6-Rezeptor-Antikörper Tocilizumab. Hierzu gebe es bisher aber nur wenige Daten, ähnlich wie für die gelegentlich eingesetzten Substanzen Mycophenolat Mofetil und Azathioprin.

Weil Studiendaten fehlen, gelten bis auf Weiteres Konsensusempfehlungen als Richtschnur für die Praxis. In der aktuellsten dieser Konsensusempfehlungen stehen derzeit noch Cyclophosphamid als i.v.-Bolus-Therapie bei der Induktion und Mycophenolat Mofetil in der Erhaltungstherapie an Position eins, so Fleck.

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Der Tod an den Händen

Donnerstag 3. Mai 2012 von JJay

F.A.Z. 
Der Tod an den Händen

24.08.2010 ·  Der Tod dreier Säuglinge ist für ein Land mit einem der besten Gesundheitssysteme der Welt eine Schande. Noch immer gibt es kein Gesetz, das zumindest ein Mindestmaß an Hygiene in Krankenhäusern sicherstellen würde.

Von Peter-Philipp Schmitt

händewaschen2 © dpaEine Bitte, kein Gesetz: „In Deutschland kann jedes Krankenhaus machen, was es will”

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren Geburtshilfestationen wahre Todesfallen. Das Erstaunliche: Erst nachdem sich die Schwangeren vermehrt in die Hände von Ärzten begeben hatten, starben sie gehäuft am Kindbettfieber. Bei Hausgeburten oder wenn Hebammen die Entbindung vornahmen, gab es hingegen kaum Todesfälle. Die Ursache konnten sich die Wissenschaftler zunächst nicht erklären. Erst als ein Mediziner am Allgemeinen Krankenhaus in Wien mit den gleichen Symptomen wie die Frauen starb, kam der junge Assistenzarzt Ignaz Semmelweis dem Rätsel auf die Spur. Sein Kollege hatte sich bei einer Leichensektion mit einem Skalpell verletzt. Hebammen sezierten damals keine Leichen, Medizinstudenten schon. Und sie kümmerten sich danach auch oft um die Wöchnerinnen. Semmelweis konnte nachweisen, dass vor allem die angehenden Ärzte die Überträger des Todes waren – er klebte noch an ihren Händen.

„Aktion Saubere Hände – Keine Chance den Krankenhausinfektionen“ nennt sich eine Kampagne, die in Deutschland 2008 angelaufen ist. Sie richtet sich an Krankenschwestern und Ärzte und zeitigt Erfolge, wie das Bundesgesundheitsministerium stolz verkündet. Hunderte Krankenhäuser beteiligen sich demnach an der allgemeinen Waschaktion. Zugleich macht sie auf einen Mangel aufmerksam, der an fast allen deutschen Krankenhäusern herrscht. Noch immer gibt es kein bundeseinheitliches Gesetz oder eine verbindliche Regelung, die zumindest ein Mindestmaß an Hygiene für deutsche Patienten in stationärer Behandlung sicherstellen würde. „In Deutschland kann jedes Krankenhaus machen, was es will“, sagt Klaus-Dieter Zastrow, der Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene, die sich seit Jahren für ein für alle Kliniken gültiges Gesetz stark macht.

„Da muss schon jemand mit der Hand in die Toilette gefasst haben“

Auch heute noch sind Krankenhäuser für manchen Patienten Todesfallen. Fünf Prozent der rund 18 Millionen deutschen Krankenhauspatienten infizieren sich jedes Jahr mit einem Erreger. So sterben jährlich bis zu 40 000 der 800 000 Infizierten. Schuld daran ist mangelnde Hygiene und der übermäßige Einsatz von Antibiotika, mit dem die multiresistenten Keime herangezüchtet werden, sogenannte „Superbakterien“. Die leicht übertragbaren und schwer zu bekämpfenden multiresistenten Staphylococcus aureus (MRSA) sind dabei die häufigste Ursache für die lebensbedrohlichen Infektionen bei Klinikpatienten.

händewaschen1 © ddpIrene Kraemer, Direktorin der Mainzer Klinikapotheke, vor einem Foto des Gerätes, mit dem Mischinfusionen hergestellt werden

Noch stehe Deutschland im internationalen Vergleich ganz gut da, sagt der Mediziner Zastrow. Und ergänzt: „Wir sind aber höchstens der Einäugige unter den Blinden.“ Für ein Land mit einem der besten Gesundheitssysteme der Welt ist der Tod der drei Säuglinge in Mainz eine Schande. Der Mensch, der stets Zigmillionen Erreger auf seiner Haut herumtrage, habe Darmbakterien nicht so einfach an seiner Hand, sagt Zastrow. Und wenn die Erreger dann auch noch in eine Infusionslösung gelangten, sei das mit einem Mangel an Hygiene kaum noch zu erklären. „Da muss schon jemand mit der Hand in die Toilette gefasst haben.“ Für Zastrow ist der Brennpunkt nicht das Labor oder die Apotheke eines Krankenhauses – sondern die Station. Wenn er höre, dass sich in manchen Frühgeburtenstationen eine Krankenschwester um fünf oder sechs der Säuglinge kümmern müsse, gehe irgendwann auf jeden Fall etwas schief. Mehr als drei der kleinen Intensivpatienten dürfe eine Pflegekraft einfach nicht versorgen.

Vorbild Greifswald

Während aus Kostengründen das Personal in Kliniken immer weiter reduziert wird, nimmt die Zahl der Risikopatienten zu. Kranke, die früher gar nicht behandelbar waren, werden am Leben gehalten. Sie sind damit auch viel anfälliger, sich im Krankenhaus mit einem „Superkeim“ zu infizieren – bis zu 15 Prozent aller Intensivpatienten infizieren sich. So lässt sich zum Teil der massive Anstieg von MRSA in Deutschland zwar erklären. Dass er Deutschland zugleich ein Armutszeugnis ausstellt, beweisen europäische Länder wie die Niederlande, die Schweiz oder sogar Slowenien. Dort liegen die MRSA-Infektionsraten im niedrigen einstelligen Prozentbereich gemessen an allen Staphylokokkeninfektionen. In Deutschland und Großbritannien machen sie inzwischen knapp 25 Prozent aus. Das heißt, jede vierte Staphylokokken-Infektion ist nicht oder kaum noch behandelbar. Das hat unter anderem dazu geführt, dass ein Deutscher, der in den Niederlanden in eine Klinik muss, fast schon automatisch als Risikopatient gilt und zunächst einmal isoliert wird.

Dass ein deutsches Krankenhaus niederländische und damit beinahe vorbildliche Hygienezustände erreichen kann, zeigt die Universitätsklinik Greifswald. Seit 20 Jahren ist dort Axel Kramer der Leiter des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin. Das allein schon ist eine Seltenheit und nach Meinung des Hygiene-Professors einer der Hauptgründe, warum Greifswald so gute Ergebnisse erzielen konnte: die personelle Kontinuität. An den 35 deutschen Universitätskliniken gibt es heute nur noch zwölf Hygieneinstitute. Der Rest wurde aus Kostengründen aufgelöst oder umgewidmet – zum Beispiel zu Immunologien oder Mikrobiologien. Kramer selbst hat in 20 Jahren nur vier Fachärzte für Hygiene an seinem Institut ausbilden können. Dementsprechend gering ist ihre Zahl an deutschen Krankenhäusern. Der Hygieniker schätzt, dass nur an fünf bis allerhöchstens zehn Prozent der deutschen Kliniken Experten seines Fachs Dienst tun. Die sogenannten Hygienebeauftragten wiederum, die an vielen Krankenhäusern ernannt wurden, sind überwiegend Kollegen anderer Fachgebiete, die sich nebenher und meist nach einem nur einwöchigen Crashkurs mit der Materie zusätzlich beschäftigen müssen.

Götter in Weiß lassen sich nichts vorschreiben

Ein weiterer wichtiger Punkt in Greifswald: „Wir haben eine Sicherheitskultur“, sagt Kramer. Die Kliniker arbeiteten Hand in Hand. Fachdünkel gebe es nicht. Auch das sei ein Thema, das oft unterschätzt werde. Chirurgen, die eigentlichen Götter in Weiß, ließen sich von einem schlichten Hygiene-Facharzt nicht so einfach etwas vorschreiben. In Greifswald aber schon. „Vier Monate lang habe ich jeden Morgen um sechs mit den anderen Ärzten gemeinsam standardisierte Arbeitsanweisungen entworfen.“ Daran halte sich nun jeder, eben weil es ein gemeinsames Werk ist. Im Frühjahr hat Kramer zudem einen „Infektionspräventions Check-in“ und „Infektionspräventions Check-out“ für die Chirurgen eingeführt. Mittels Checklisten sollen so gezielt Wundinfektionen vermieden werden. Die Papiere werden vom verantwortlichen Chirurgen präoperativ und vom Patienten bei der Entlassung ausgefüllt. „Und“, sagt Kramer, „sie werden auch ausgefüllt.“

Die Greifswalder Praxis soll nun Schule machen – zunächst in ganz Vorpommern. Kramer ist sich sicher, dass ein Vorfall wie in Mainz in seiner Klinik nicht vorgekommen wäre. Gerade in die Frühchen-Intensivstation hat er investitiert und ein Interventionsprogramm entwickelt. Sterilfilter für alle Wasserhähne, desinfizierbare Syphons, dazu Luftfilter, die für Keimfreiheit sorgen und Klimaanlagen, die zusätzlich kühlen – alles keine Selbstverständlichkeit. Letztlich hat aber nach Angaben Kramers allein schon eine konsequente Händehygiene auf der Station in Greifswald die Sepsisrate unter den zu früh geborenen Säuglingen nahezu halbiert.

Quelle: F.A.Z.

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Warum so viele Patienten unnötig sterben müssen

Montag 30. April 2012 von JJay

Ärztefehler in deutschen Kliniken

Warum so viele Patienten unnötig sterben müssen

Donnerstag, 16.02.2012, 11:24 · von FOCUS-Online-Autorin

 

dpa
Sterben trotz High-Tech-Medizin: Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der Todesopfer an deutschen Kliniken um ein Drittel. Was sind die Ursachen für diesen Ärztepfusch? Sparen sich die Kliniken buchstäblich zu Tode?
Mangelnde Desinfektion und Ärztefehler sollen schuld daran sein, dass es immer mehr Todesfälle nach einer Behandlung in der Klinik gibt. Die Ärzte sollen schlechter geworden sein, ihre Ausbildung möglicherweise nicht mehr stimmen. Zusätzlich vermuten Kritiker, dass Kliniken wegen Sparmaßnahmen bei der Hygiene Abstriche machen. 

„Stimmt alles nicht“, sagt dagegen Frauke Mattner, Sprecherin der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie. Im Gegenteil, vor allem die Ausbildung im praktischen Bereich sei für Medizinstudenten besser geworden, sagte die Fachärztin für Hygiene und Umweltmedizin. Mangelndes Können dürfe man den Medizinern nicht vorwerfen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Wenn Krankenhäuser krank machen

Montag 30. April 2012 von JJay

Multiresistente Keime

Wenn Krankenhäuser krank machen

Senior mit Mundschutz im Krankenhausbett (Bild:  colourbox.com)
Wie schützt man sich vor Krankenhausinfektionen?

Bis zu eine Million Patienten ziehen sich jährlich in deutschen Krankenhäusern gefährliche Infektionen zu – wegen mangelner Hygiene. Rechtsanwalt Burkhard Kirchhoff klärt auf.

Eigentlich begeben sich Menschen in ein Krankenhaus, um wieder gesund zu werden. Doch es gibt Fälle, da werden Menschen während eines Klinikaufenthaltes erst so richtig krank – selbst bei als harmlos geltenden Eingriffen. Der Weilburger Rechtsanwalt Burkhard Kirchhoff sagt: So selten sei das gar nicht: “Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene geht davon aus, dass sich etwa vier bis neun Prozent aller Patienten, die sich in Kliniken begeben nosokomiale Infektionen zuziehen. Hochgerecht auf die Anzahl der Patienten, die in Deutschland jährlich behandelt werden, resultieren dann Infektionszahlen zwischen 400.000 und einer Million Patienten, die sich eine Krankenhausinfektion zuziehen.”

Thema in

Sendungslogo
22.10.2008, 9:20 Uhr

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Atemspiel verhilft Kindern zu langem Atem

Dienstag 17. April 2012 von JJay

Aktuelles                                    [17.04.2012]

Foto: Das kleine Atemspiel & Deutsche Lungenstiftung

Einschränkung der Lungenfunktion.

Atmen heiß leben: Ein Mensch stirbt nach etwa 40 Tagen ohne Essen, nach circa 5 Tagen ohne zu trinken, aber schon nach wenigen Minuten ohne Sauerstoff. Man spricht ja auch vom Lebenshauch. Atmung ist aber auch Sprache: Die Stimme wird durch Atemluft gebildet.
Atmung steht zudem im direkten Zusammenhang zum körperlichen & psychischen Wohlbe- finden. Sie wird deutlich beeinflusst von starken Emotionen: vor Angst den Atem anhalten, vor Aufregung atemlos sein, dem Ärger Luft machen, einen langen Atem haben, vor Wut schnauben, der Atem stockt, sich frei atmen, an seinen Sorgen ersticken usw.

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09.06.2012 – Hattingen – 5. Symposium Lunge

Sonntag 15. April 2012 von JJay

Infoveranstaltung für Patienten mit COPD und deren Angehörigen

5. Symposium Lunge 2012

Die chronisch obstruktive, d.h. die Atemwege einengende Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem – im Englischen „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“ (COPD) genannt – ist auch in Deutschland eine Volkskrankheit. Allerdings ist das Wissen über diese Erkrankung (Ursachen, Verlauf, Diagnose und Behandlung) sowohl bei den Patienten als auch bei den künftig eventuell Betroffenen nicht sehr groß. Hier tut also Aufklärung Not, daher wird alljährlich und mit großem Aufwand ein Symposium speziell zur Information von COPD-Patienten stattfinden, das von drei Selbsthilfe-Organisationen gemeinsam veranstaltet wird: COPD – Deutschland e.V. , Selbsthilfegruppe Lungenemphysem – COPD Deutschland und Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V.  Diese Patientenorganisationen sind auf dem Gebiet der Aufklärung über COPD Experten. Sie unterhalten zurzeit über 90 lokale und regionale Selbsthilfegruppen, in denen ein regelmäßiger Informations- und Erfahrungsaustausch stattfindet. Täglich werden sie von beunruhigten Patienten angerufen, die häufig nach der Diagnose ihres Arztes -  „Sie haben COPD.“ – hilflos und Rat suchend sind, da ihnen niemand gesagt hat, wie schwer ihre Erkrankung ist und sie nicht genau wissen, wie sie mit der Krankheit umgehen sollen.

Die Behandlung einer COPD oder eines Lungenemphysems kann auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn es zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Arzt und  Patient kommt. Dabei muss der Patient aber auch selbst bereit sein, eine Mitverantwortung für den Erfolg seiner Behandlung zu übernehmen. Dies setzt allerdings ein angemessenes Wissen über den Umgang mit der Erkrankung seitens des Patienten voraus. Die Vermittlung solcher Wissensinhalte ist Ziel des „Symposiums Lunge“.

Am 6. Juni 2012 wird nun das mittlerweile 5. „Symposium Lunge“ in Hattingen /Ruhr (Westfälisches Industriemuseum, Werksstrasse 31-33, 45527 Hattingen / NRW) stattfinden mit dem wesentliche Ziel, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Veranstalter sind wie gehabt die drei, oben bereits genannten Patientenorganisationen. Dasselbe gilt für den Tagungspräsidenten, der in bewährter Weise von Prof. Dr.med. Helmut Teschler von der Ruhrlandklinik in Essen repräsentiert wird.

Weitere Infos:

http://www.lungenemphysem-copd.de/pages/public/symposium-lunge/symposium-2012/allgemeine-informationen/index.php

Kontakt:
Organisationsbüro Symposium – Lunge 2012
Jens Lingemann
Lindstockstrasse 30
45527 Hattingen
Tel.: 02324 / 999959
Fax: 02324 / 687682
E-Mail: symp...@lungenemphysem-copd.de
Link: http://www.copd-deutschland.de
Link: http://www.lungenemphysem-copd.de

LWL-Industriemuseum, Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur –Henrichshütte in Hattingen – Gebläsehalle
Werksstraße
45527 – Hattingen

Veranstalter: COPD – Deutschland e.V., Lungenemphysem – COPD Deutschland, Patientenliga Atemwegserkrankungen e. V.

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14.07.2012 – Berchtesgaden – Fit trotz Asthma

Sonntag 15. April 2012 von JJay

14.07.2012 – Berchtesgaden

Fit trotz Asthma

Schulung & Rad-Marathon für Asthmatiker durch die Alpen

Kinder und Jugendliche sollen trotz chronischer Krankheit Sport treiben und ein aktives Leben führen. Was man dabei alles erreichen kann, zeigen junge Diabetiker und Asthmatiker bei einem Radmarathon durch die bayerischen und österreichischen Alpen.

„Gerade für Menschen mit einem Handicap ist es wichtig, die Signale des eigenen Körpers zu verstehen und zu wissen, wie man mit Belastungen umgehen kann“, erklärt Dr. Josef Lecheler, Ärztlicher Direktor des CJD Asthmazentrums Berchtesgaden. Die Rehabilitationseinrichtung für chronisch kranke Kinder und Jugendliche organisiert den Radmarathon. „Es ist notwendig für chronisch kranke Kinder, im Umgang mit der Krankheit geschult zu sein“, betont Dr. Lecheler. „Das ist auch eines unserer Ziele bei der Vorbereitung auf den Marathon, der am 14. Juli startet.“

Mitmachen können bei dem rund 150 km langen Radmarathon Diabetiker, Asthmatiker und adipöse Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren. Die landschaftlich sehr schöne Route führt von Berchtesgaden zu den Krimmler Wasserfällen im Salzburger Land. In rund 10 Stunden sollen die Teilnehmer die Strecke bewältigen.

Interessenten können sich über den Marathon und die Möglichkeit zur Teilnehme unter Telefon 08652 6000-161 informieren.

CJD Asthmazentrum Berchtesgaden
Buchenhöhe
83471 – Berchtesgaden

Veranstalter: CJD Asthmazentrum Berchtesgaden

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Studie – COPD und systemische Begleiterkrankungen

Sonntag 15. April 2012 von JJay

EINE INFORMATION DES KOMPTENZNETZES ASTHMA UND COPD

Die erste Kohortenstudie zum Krankheitsbild COPD

In Deutschland existiert bislang keine hinreichend große Datenbasis, die es ermöglicht, den Verlauf der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung im Detail zu untersuchen. Im Zentrum der Arbeit des Kompetenznetzes Asthma und COPD steht deshalb die Durchführung einer Kohortenstudie, bei der 3000 Personen, die an COPD erkrankt sind, in einem Zeitraum von 18 Monaten dreimal untersucht werden.

Wie ist die Studie aufgebaut?

In ganz Deutschland beteiligen sich ca. 25 Studienzentren und viele niedergelassene Lungenfachärzte an der Studie. Letztere sind aufgefordert, ihre Patienten anzusprechen und zur Teilnahme zu motivieren. Sie geben Auskunft über die anstehenden Untersuchungen und vermitteln den Kontakt zu den Studienzentren, in denen dann die Untersuchungen erfolgen. Die dort erhobenen Daten werden in einer zentralen Datenbank unter einem Pseudonym gespeichert und später nach bestimmten Fragestellungen ausgewertet.

Wie läuft die Studie ab?

Wenn Sie sich für eine Teilnahme an der Studie entschieden haben, können Sie entweder direkt Kontakt mit dem Studienzentrum in Ihrer Nähe aufnehmen. Sie können aber auch Kontakt zur Geschäftsstelle des Kompetenznetzes aufnehmen und sich weitergehend informieren. Die Geschäftsstelle kann auch den Kontakt zum nächsten Studienzentrum vermitteln. Dieses wird Sie dann anrufen und einen Termin mit Ihnen vereinbaren. Sie erhalten vor den eigentlichen Untersuchungen einen Fragebogen, den Sie ausgefüllt zu Ihrem ersten Termin mitbringen. Im Studienzentrum werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt, die Auskunft über den Status Ihrer COPD sowie über Ihren gesundheitlichen Allgemeinzustand geben. Nach 6 und nach 18 Monaten werden Sie jeweils ein weiteres Mal untersucht. Natürlich werden alle Daten und Untersuchungsergebnisse bei der Aufnahme in die Studiendatenbank pseudonymisiert, so dass eine Rückverfolgung zur Person für andere nicht möglich ist. Die Untersuchungen im Studienzentrum werden ca. 4 bis 4,5 Stunden in Anspruch nehmen.

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Studien zum Thema Lungenerkrankungen

Sonntag 15. April 2012 von JJay

In unserer Selbsthilfegruppe sind Studien immer wieder mal ein Gesprächsthema. Da geht es um Lungenvolumenreduktion, Ventile oder Coils.
Gibt es gerade eine Sudie die für mich passt?

Ich finde es schon sehr schwer an die Information das ein Studie zum Thema Lungenerkrankung zu gelangen.
Solltest Du eine Information haben das es eine neue Studie gibt, teile Dein Wissen bitte mit uns. Vielen Dank, über eine kurze Mail würden wir uns sehr freuen!!!

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